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peace piece

Friedensnobelpreisträger:innen setzen sich u.a. für Grundrechte, Menschenrechte, Demokratie, Dialog, Abrüstung, den Erhalt einer intakten Natur und einen dauerhaften Frieden ein.  Friede ist somit aktives, gewaltfreies Gestalten und erfordert persönliche
Einsatzbereitschaft.


Wolfgang Palaver beschreibt in seinem Buch Für den Frieden kämpfen an den Beispielen von Gandhi und Mandela die Möglichkeit, von ihnen zu lernen „Allerdings ist es zur Lösung einer so komplexen Situation wie der, mit der sich die Welt von heute auseinandersetzen muss, hilfreich und nötig, mit Netzwerken und Gemeinschaften von Friedensstifter:innen zu reagieren.“

Der Dalai Lama spricht in seiner Schrift Ein menschlicher Weg zum Weltfrieden u.a. davon, dass für einen Weltfrieden zuerst die spirituellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Jeder einzelne müsse sich als Teil einer Menschheitsfamilie begreifen und auf diese Weise Mitgefühl und Altruismus entwickeln – nur ein universeller Humanismus, eine universelle Ethik könnten die globalen Probleme lösen:

„Der buddhistischen Psychologie zufolge sind die meisten unserer Schwierigkeiten auf unser leidenschaftliches Begehren und unsere Anhaftung an Dinge zurückzuführen, die wir irrtümlich für beständig halten. […] Jede Religion weist einen Weg hin zu einem friedlichen, disziplinierten, ethischen und weisen Geisteszustand […]. Die Verwirklichung von Gerechtigkeit, Harmonie und Frieden hängt von vielen Faktoren ab. Diese sollten wir unter dem Gesichtspunkt des langfristigen Nutzens für die Menschheit betrachten und nicht nur unsere kurzfristigen Interessen verfolgen. […] Die politisch Verantwortlichen der Welt müssen endlich lernen, die Kluft zwischen Ethnien, Kulturen und Ideologien zu überbrücken und den Blick auf das zu richten, was uns alle verbindet: unsere gemeinsame menschliche Situation.“

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